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Von der Wichtigkeit, Feedback zu geben

 

Nichts ist selbstverständlich, gar nichts. Und erst recht nicht die Möglichkeit, jemandem sein Feedback auch ein andermal geben zu können.

 

Dabei ist es mit das Wichtigste, was wir uns untereinander geben können.

  • Weil es uns hilft, zu wachsen.
  • Weil es uns beweist, dass wir gesehen werden.
  • Weil es uns erkennen lässt, dass wir Teil von allem sind.
  • Weil es uns zeigt, dass wir zählen.
  • Weil wir damit unsere Verantwortung für uns selbst und für einander besser sehen können.

 

Ohne Feedback schminken wir uns in blinden Spiegeln.

 

Sag Deiner Kollegin, was sie gut macht, sag einem Fremden, wenn Dir sein freundliches Lächeln auffällt, sag Deinem Partner, warum Du Dich für ihn entscheidest. Und sag all diesen auch, wenn Dir ein Missstand auffällt. Mit so viel Wohlwollen, dass dieser sich traut, seinen Missstand zuzugeben – und zu ändern. Oder zu erklären. Damit wir vielleicht unseren eigenen Missstand einsehen können.

 

Manchmal ist Dein Feedback das Letzte, was ein Mensch von Dir gehört hat, wenn er stirbt. Lass ihn mit einem guten Gefühl sterben. Man weiß ja nicht immer, wann es soweit ist.

 

In Gedenken an Margit Haimerl, der ich Gott sei Dank noch sagen konnte, wie sehr und warum ich ihre Bilder geliebt habe. Ich bin dankbar, dass sie wissen durfte, wie gut sie war.

 

Foto (auf Holz): Margit Haimerl

 


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