Gletscherglück: Hochzeit auf dem Pitztaler Gletscher

Franzi, Heiko & ihr Glücks-Gletscher


Heiko und Franzi sind begeisterte Skifahrer, lieben die Berge und kommen aus Köln. Der Pitztaler Gletscher ist ihr Lieblingsort. Das ewige Eis erscheint den Beiden als die bestdenkbare Kulisse für ihre Entscheidung, die genauso auf Ewigkeit angelegt ist.

 

Und wir dürfen mit den Kameras mit.

 

Der 4. Dezember ist ein privilegierter Tag. Er beschert uns vom frühen Morgen an ein gnadenvolles Licht. Die Temperaturen sind milde, der Himmel sticht stahlblau hinter den Bergen hervor. Mit einer kleinen ausgewählten Gesellschaft fahren wir auf den Gletscher hinauf.  Uns stockt der Atem. Der Anblick ist monströser als jedes Foto glauben macht. Aber das ist nicht der einzige Grund: bei 3.440 m wird die Luft ganz schön dünn und weil wir erst mal wie gewohnt mit unseren Rucksäcken loslaufen um unsere Perspektive zu bekommen, holt uns ganz schnell die Physik ein.

 

Franzi und Heiko ziehen sich um. Franzi trägt weiße Jeans mit weißem Blazer und blaue Accessoirs, Heiko trägt ein weißes Hemd und blaue Hosenträger. Damit passen sie wie gemalt vor die blau-weiße Gletscherlandschaft und uns geht gleich wieder die Luft aus. Wie schön sehen die Beiden aus! Wie glücklich sie sich ansehen und was bitte ist das für ein Geschenk, an einem solchen Tag in solch einer Natur zu stehen? Wertvolle Momente der Dankbarkeit füllen uns aus.

 

Also machen wir ein erstes kleines Shooting. Das nächste wird wieder nach der Trauung stattfinden, mit allen Gästen.

 

Die Trauung: das höchste Glück auf dem höchsten Gipfel zu verewigen ist ein Gipfel des unverschämten Glücks. Franzi singt für Heiko, Heiko spricht für Franzi, bei rein niemandem bleiben die Augen trocken. So viel Herzlichkeit muss erst verarbeitet werden. Danach versammeln wir uns zur Brotzeit und gehen zurück in die Sonne - Fotos machen, Sonne genießen, Schnee schnuppern.

 

Das Brautpaar nimmt mit absteigender Sonne die Abfahrt mit den Skiern, wir nehmen die Gletscherbahn. Gemeinsam nehmen wir noch einen Absacker beim Après-Ski im Tal, bevor uns nach einem hoheitlichen 5-Gänge Menü ein schwerglücklicher Magen das Ende des ereignisreichen Tages anzeigt. Höhenluft macht müde. Und zufrieden.

 

Am nächsten Morgen müssen wir leider gleich früh wieder zurück nach Deutschland. Aber wir sind um ein Erlebnis reicher, das uns wie eine Auszeit aus der Jetztzeit vorkommt.

 

Wie sagen "die Dinos" es so schön: nochmalnochmalnochmal... Vielen Dank, Franzi und Heiko und der ganzen netten Gruppe gleich mit dazu!

 

 


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